Samstag, 16. August 2014

Nochmals zitiert Nephi aus dem Jesaja

Nephi zitiert um 550 v. Chr. seinem Volk von den Messingplatten Labans ein Jesajakapitel. Wenn wir 2. Nephi 27 mit Jesaja 29 vergleichen, erkennen wir große Übereinstimmung, doch ebenso, dass viele wertvolle Teile in unserem heutigen Jesaja nicht mehr enthalten sind. Sie wurden einfach weggelassen, obwohl sie sich auf unsere Zeit beziehen, oder gerade weil sie sich auf unsere Zeit beziehen? Satan fürchtet die reine Wahrheit und hat so veranlasst, dass einiges nicht mehr erscheint. Glücklicherweise haben wir das Buch Mormon, das uns Herausgenommenes liefert, uns aber auch sagt, dass vieles, was schon vorhanden ist, erst später kundgetan wird.
Zunächst eine Kurzgegenüberstellung (erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

2. Nephi 27
Jesaja 29
Vers 1:
Spricht von der Schlechtigkeit der Juden in aller Welt, als auch aller anderen Völker in unserer Zeit.
Vers 1-4:
Spricht von der Schlechtigkeit der Bevölkerung Ariëls (Jerusalem als Stadt, aber auch als Land) und dass deren Worte aus dem Staube sprechen.
Vers 2:
Heimsuchung durch den Herrn mit Unwetter.
Vers 5-6:
Heimsuchung durch den Herrn mit Unwetter.
Vers 3:
Denen, die gegen das Volk des Herrn streiten, werden keine Zufriedenheit verspüren.
Vers 7-8:
Denen, die gegen das Volk des Herrn streiten, werden keine Zufriedenheit verspüren.
Vers 4:
Aufruf mit Übeltun aufzuhören.
Vers 9:
Im Übeltun erstarren.
Vers 5:
Mit Blindheit gegenüber Wahrheit geschlagen.
Vers 10:
Mit Blindheit gegenüber Wahrheit geschlagen.
Vers 6:
Hervorkommen eines Buches unserer Vorfahren.
Vers 4-5:
Ein Totengeist spricht aus der Erde.
Vers 7-8:
Es handelt sich um ein versiegeltes Buch, welches einen weiteren Teil beinhaltet, der in den Tagen der Schlechtigkeit nicht veröffentlicht werden soll.
Vers 11:
Es handelt sich um ein versiegeltes Buch.
Vers 9:
Das Buch wir einem Mann gegeben, der es auch einem anderen gibt.
Vers 11:
Versiegeltes Buch welches von einem der Lesen kann doch nicht gelesen werden kann.
Vers 10-17, 20-24:
Angaben über den versiegelten Teil des Buches, der erst zu einer vom Herrn bestimmten Zeit veröffentlich wird.
Mehrere Zeugen werden die Existenz bekunden.
Anweisung den nichtversiegelten Teil einem anderen zu geben.
Nach Beendigung des Lesens soll er das Buch wieder versiegeln und für den Herrn verbergen, damit er es zu seiner Zeit offenbaren kann.
Der Herr wirkt unter den Menschenkindern gemäß ihres Glaubens.
Nichts entsprechendes vorhanden.
Vers 18:
Der Gelehrte kann etwas Versiegeltes nicht lesen.
Vers 11:
Der der lesen kann, kann Versiegeltes nicht lesen.
Vers 19:
Der Ungebildete wird auf die Aufforderung das Buch zu lesen sagen, dass er nicht gelehrt ist.
Vers 12:
Der, der nicht lesen kann, wird antworten, dass er nicht lesen kann.
Vers 25-27:
Der Herr will ein wunderbares Werk unter den Menschenkindern tun.
Drohung gegen diejenigen, die Werke der Finsternis tun.
Vers 13-16:
Der Herr will an seinem Volk in der Zukunft seltsam handeln.
Drohung gegen diejenigen, die geheime Pläne haben und alles verdrehen.
Vers 28-35:
Der Libanon wird in Kürze ein fruchtbares Feld, gleich einem Wald.
Diejenigen die geirrt haben werden zur Einsicht kommen.
Vers 17-24:
Der Libanon wird in Kürze ein fruchtbares Feld, gleich einem Wald.
Diejenigen die geirrt haben werden zur Einsicht kommen.

In den nächsten Blogbeiträgen will ich einzelne Aussagen näher betrachten.

Jesaja will Hoffnung machen (Quelle)


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